Wie wir gemeinsam die Depression bekämpfen

Gitter vor AussichtDear You,

heute habe ich dir etwas aus der blauen Zwitscherwelt mitgebracht. Ich erzähle dir heute vom sogenannten Depribattle auf Twitter. Vielleicht schaust du es dir mal an oder steigst zu uns in den Ring? 😉
Zunächst: Was ist das denn überhaupt, dieses „Depribattle“?

Das depribattle dient dem gemeinsamen Austausch von positiven und negativen Erfahrungen rund um Depressionen im Alltag und soll dazu motivieren, stärker als die Depression zu sein. Um visuell an schlechten Tagen vor Augen zu haben, dass wir stärker als unsere Depression sind. Im besten Falle (!) führen wir einen Punktestand. Eine Statistik, wenn man so will. Hierbei benutzen alle den Hashtag depribattle, um sich untereinander besser vernetzen und austauschen zu können.

Noch genauer und schöner hat es Thekla auf Wintermohn erklärt, sie ist übrigens auch die Initiatorin, die ursprünglich für sich damit begonnen hat!

Entgegen böser Zungen im Netz ist das „Battle“ kein Fight unter Depressiven. Folglich geht es nicht darum, besser als andere zu sein.

Zur Verdeutlichung wie Tweets im Battle aussehen können, ein paar Beispiele:

Du siehst, es geht um das Gemeinschaftsgefühl, weil wir gemeinsam stärker sind als alleine. Weil wir auf diese Art und Weise nicht unser eigenes Süppchen kochen, sondern die Zutaten gemeinsam in den Pott werfen und mit Worten ermunternde Worte finden, wenn die Kraft dafür mal fehlt. Oder auch einfach nur zuhören, wenn es gerade nicht läuft.

Alles in allem: Das #depribattle ist toll. Mich motiviert es, wenn ich mit anderen ihre Erfolge feiern oder sogar teilen kann. Mich erfreut es, wenn meine Punkte wachsen und die Depression keinen Fuß in die Tür bekommt.
Obwohl mir meine Mitstreiterinnen allesamt persönlich unbekannt sind, sind sie mir inzwischen ein kleines bisschen ans Herz gewachsen. Schließlich lesen wir nahezu jeden Tag voneinander.

Die Regeln sind übrigens absolut offen! Du entscheidest, worauf du deinen Fokus legst und wer, wann, wie die Punkte bekommt. Das bedeutet im Umkehrschluss auch, dass es dir überlassen bleibt, wenn dir mal tagelang nicht nach twittern ist oder du gleich mehrmals am Tag etwas zu sagen hast. Ganz im Sinne von „alles kann und nichts muss.“ Schließlich soll es Spaß machen und motivieren und dich nicht noch zusätzlich unter Druck setzen.
Apropos Regeln: ich habe nach einiger Zeit gemerkt, dass meine bisherigen Regeln mich nicht rundum zufriedenstellen. Deshalb werde ich in einem gesonderten Post noch einmal auf meine neuen und „vollständigen“ Regeln eingehen. 😉

Ich hoffe, dass ich dich zum Reinschnuppern ein wenig neugierig gemacht habe und wünsche dir noch einen erfolgreichen und wunderschönen Tag!

Alles Liebe
Tarvis

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